Lee Parker hat ein System. Einser-Noten, eine Freundin, ein Klassensprecher-Abzeichen akkurat angesteckt. Das letzte Schuljahr wie einen Bauplan entworfen - nichts dem Zufall berlassen.
Dann schiebt der Schulleiter eine Akte ber seinen Schreibtisch.
Wade Turner. Mehr Schulen als Haarschnitte. Eine Narbe entlang des Kiefers. Eine Haltung, die wie eine dauerhafte Herausforderung wirkt. Parkers Auftrag ist einfach: den neuen Sch ler herumf hren. Ihm bei der Eingew hnung helfen.
Er scheitert spektakul r.
Denn Wade gew hnt sich nicht ein. Er folgt keinen Drehb chern. Und egal wie sehr Parker versucht, ihn auf Abstand zu halten - aus Pflichtgef hl, aus Vernunft, aus schierem berlebensinstinkt - der Abstand verschwindet immer wieder. Was als Gereiztheit beginnt, wird zu Faszination. Was als Faszination beginnt, wird zu etwas, f r das Parker noch keinen Namen hat, etwas, das zwischen seinen Rippen lebt und das Atmen schwer macht.
Im Laufe eines einzigen letzten Schuljahres wird alles, was Parker zu wissen glaubte - ber sich selbst, ber sein Leben, ber das, was er will - langsam, unausweichlich, eine Gewissheit nach der anderen, von einem Jungen auseinandergenommen, der das Drehbuch nie gelesen hat und es allein durch seine Existenz in Flammen aufgehen lie .
Den ersten Riss sp rt man nie. Das ist seine Grausamkeit.
Aber manchmal ist genau das, was aufbricht, das, was aufbrechen musste.
Die vollst ndige Ausgabe von Das Problem mit Wade Turner - die B nde Au er Drehbuch, Bruchlinien und Rauch zwischen uns in einem einzigen Band.