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Paperback Das Problem mit der Nationalhymne: Einheitshymne vs. SED-Doktrin [German] Book

ISBN: 3640167309

ISBN13: 9783640167302

Das Problem mit der Nationalhymne: Einheitshymne vs. SED-Doktrin [German]

Essay aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Politik - Politische Systeme - Historisches, Note: 1,0, Humboldt-Universit t zu Berlin (Institut f r Geschichtswissenschaften), Veranstaltung: Die DDR und die nationale Frage, 11 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Umsetzung der sich herauskristallisierenden Zweistaatentheorie Walter Ulbrichts zeigte sich unter anderem, und hier aus Gr nden der Abgrenzung gegen ber der Bundesrepublik Deutschland besonders symboltr chtig, in der Einf hrung des Hammer-und-Zirkel-Emblems in die schwarz-rot-goldene Trikolore im Jahre 1959 und in den vor allem in den 1960er Jahren folgenden vielf ltigen Versuchen, die Hammer-und-Zirkel-Flagge zu internationaler Geltung kommen zu lassen. Ziel war die Untermauerung des eigenen Eigenst ndigkeits- und Eigenstaatlichkeitsanspruches. Wie sah es nun mit einem weiteren Nationalsymbol, der Hymne der DDR aus? Ging von dieser ebenfalls eine "Spaltermentalit t" aus? Hattenhauer bringt die von Nationalsymbolen ausgehende Intention auf den Punkt und unterstreicht ihre Bedeutung: Nationale Symbole verm gen es, zun chst unanschauliche, die Gemeinschaft tragenden Ideen zur Anschauung zu bringen. Die M glichkeit eines pers nlichen Bekenntnisses des B rgers und dessen Anteilnahme ist dadurch impliziert. Nationale Symbole (oder auch staatliche Symbole) besitzen also die "Kraft", den B rger "mitzunehmen". Anders als jedoch im Falle der Nationalflagge gab es in Ost und West nach dem zweiten Weltkrieg von Anfang an zwei unterschiedliche deutsche Hymnen. Hieraus ergibt sich also im Allgemeinen kein Abgrenzungsproblem der DDR zur BRD. Das Problem mit der DDR-Nationalhymne war anders gelagert: Wie verh lt es sich, wenn der Text der DDR-Hymne, z.B. "Deutschland, einig Vaterland", nicht (mehr) den von der SED-F hrung gewollten Ideen und der propagierten Politik entspricht. Honecker & Co wollten Anfang der 1970er Jahre eben nicht, dass die DDR-B rger an dem Bedeutungsrepertoire von "Deutschlan

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