In "Das Problem des platonischen Symposion" analysiert Dr. A. v. Kleemann die komplexe Eroslehre Platons, wie sie im Dialog "Symposion" dargestellt wird. Der Text hebt die zentrale These hervor, dass der Eros als Streben nach dem Sch nen und Guten verstanden werden muss, was letztlich ein Streben nach G ttlichkeit und Unsterblichkeit impliziert. Kleemann argumentiert, dass Platon im "Symposion" versucht, die Lehren von Heraklit und den Pythagoreern zu vereinen, indem er das Werden und das Sein in Einklang bringt. Der Eros wird als ein Mittler zwischen dem G ttlichen und dem Sterblichen beschrieben, was durch den Mythos von Poros und Penia illustriert wird. Diese Allegorie verdeutlicht die menschliche Natur als eine Mischung aus einem g ttlichen und einem irdischen Prinzip. Kleemann betont, dass das "Symposion" eine fr he Form der Ideenlehre enth lt, in der das "auto kalon kagathon" als das wahrhaft Seiende hypostasiert wird. Der Text untersucht auch die psychologische Dimension des Dialogs, die noch relativ primitiv ist, und vergleicht sie mit sp teren Werken Platons, in denen die Seelenteile differenzierter dargestellt werden. Abschlie end wird die Beziehung des "Symposion" zu anderen platonischen Dialogen wie dem "Phaidros" und dem "Gorgias" diskutiert, wobei Kleemann die Entwicklung der platonischen Philosophie und die chronologische Einordnung der Werke beleuchtet.
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