Essay aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Kulturwissenschaften - Allgemeines und Begriffe, Veranstaltung: Kultursoziologie, Kulturwissenschaft, Kulturgeschichte, Soziologie, Sprache: Deutsch, Abstract: Noch vor 15 Jahren war der Ausdruck "cool" das definitive Erkennungszeichen des rebellischen Jugendkultursprechs, heute wird das Attribut f r alles verwendet, was in der jugendlichen Teilkultur irgendwie f r gut erachtet wird. Als u erung von Zustimmung wird cool inflation r und global benutzt, Alles kann cool sein. Das war nicht immer so, zumindest bis in die 1980er Jahre ist das Attribut noch an andere, engere Konnotationen gekn pft und kulturgeschichtlich sind damit Aspekte und Sachverhalte angesprochen, die bis in die Antike zur ckreichen. Das Coolness-Prinzip pendelt als kommunikative Regel kulturhistorisch zwischen Widerstand und Anpassung, Idolisierung und Skepsis. Es wird die These vertreten, dass aktuell dessen hegemonialer Sinngehalt auf eine konsumistisch gepr gte Banalisierung und Trivialisierung im Kontext eines entfesselten Warenfetischismus reduziert ist.
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