Die Entscheidungen der romischen Juristen zum Pralegat waren besonders in der Pandektistik lebhaft umstritten. Das geltende Recht hat sich demnach auch bewusst von der Konsequenz der Teilunwirksamkeit abgekehrt, um das Konfusionsproblem zu vermeiden. Die Arbeit versucht zu zeigen, dass die heredi-Regel als ein Problem des concursus causarum zwischen den beiden Delationen (Erbschaft und Vermachtnis) bei Anfall zu sehen ist. Auch die mit der Erbsentschlagung gleich zu wertenden Fallgruppen (Restitution nach Belastung des Pralegatars mit einer fideikommissarischen Substitution; Entreissung wegen Erbunwurdigkeit usw.) sind damit zu erklaren. Der Losungsvorschlag lasst sich bis tief hinein in analoge Falltypen verfolgen. Das schon lange vermutete einheitliche Prinzip, aus dem sich alle Entscheidungen erklaren lassen, konnte darin zum Vorschein kommen.
Format:Hardcover
Language:German
ISBN:3205772725
ISBN13:9783205772729
Release Date:October 2004
Publisher:Vandenhoeck & Ruprecht
Length:336 Pages
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Format: Hardcover
Condition: New
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