Der Sammelband behandelt die rechtliche und historische Bedeutung des Potsdamer Abkommens, das festlegt, wie die Alliierten ihre durch Debellation des Dritten Reiches erworbene oberste Regierungsgewalt ber Deutschland wahrzunehmen gedachten. Die Intention war die Schaffung eines demokratischen Deutschland, von dem hinfort keine Gefahr f r den Weltfrieden ausgehen sollte. Zu den Hindernissen ihrer Verwirklichung geh rt der Ausbruch des Kalten Kriegs, der das brisante Patt von Ost und West erzeugte, das Europa eine seiner l ngsten Friedenszeiten eintrug. Dazu geh rt zudem das westdeutsche Gegenprogramm, das die Verbindlichkeit des Abkommens f r Deutschland leugnet und ihm die Behauptung des Fortbestands des Deutschen Reiches ber den 8.5.1945 und die Identit t der BRD mit diesem entgegensetzt. Beide Widerst nde fanden in der Aufnahme der BRD in das westliche B ndnis zusammen, durch die sich die BRD in der von den Nationalsozialisten angestrebten Koalition sah und Hoffnungen auf eine Revision der Niederlage hegte, denen der 2+4-Vertrag ein vorl ufiges Ende setzt.
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