Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich P dagogik - Heilp dagogik, Sonderp dagogik, Note: 1,7, Universit t zu K ln, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Normalisierungsprinzip entstand in den 1960er Jahren und hat weitestgehend Eingang in die Arbeit mit Menschen mit geistiger Behinderung (MmgB) gefunden, auch wenn die Praxis manchmal noch weit davon entfernt zu sein scheint. Grundgedanke ist es, MmgB die Lebensumst nde zu er ffnen, die dem normalen Leben m glichst entsprechen. Einrichtungen und Institutionen f r MmgB ver ndern sich ebenso wie die Vorurteile der Gesellschaft. In der Mitte dieser Ver nderungen steht der Mensch mit geistiger Behinderung selbst. "Das Normalisierungsprinzip beinhaltet, allen Menschen mit geistiger Behinderung Lebensmuster und Alltagsbedingungen zug nglich zu machen, die den blichen Bedingungen und Lebensarten der Gesellschaft soweit als m glich entsprechen". MmgB sollen also alle Erfahrungen, M glichkeiten und Traditionen der sie umgebenden Gesellschaft zug nglich sein. Daf r haben sich einige Grundprinzipien entwickelt, die f r das Normalisierungsprinzip g ltig sind. Auf sie soll im Folgenden noch eingegangen werden. Zun chst soll aber die "geistige Behinderung" als dreifache Behinderung dargestellt werden, wie sie von NIRJE (1994) als Grundlage f r sein Menschenbild und -verst ndnis dargelegt wird.
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