Sie hat sechs Jahre lang so getan, als k nne sie mit den Toten sprechen. Jetzt lassen die Toten sie nicht mehr in Ruhe.
Zara Delling hat sich mit kalten Lesungen und der Kunst, trauernden Menschen genau das zu sagen, was sie h ren m ssen, ein bequemes Imperium aufgebaut. Sie ist nicht hellsichtig - sie ist aufmerksam, einfallsreich und verdammt gut in ihrem Job. Die Geister, die sie heraufbeschw rt, sind frei erfunden. Die Tr nen, die sie trocknet, sind echt. F r Zara ist das ein fairer Deal.
Dann l uft eine ganz normale S ance katastrophal aus dem Ruder. Die Temperatur f llt, Kerzen verl schen von selbst, und eine Stimme, die nicht ihre ist - tiefer, mit fremdem Akzent und voller zischender Wut - bernimmt ihren K rper, um zwei Worte auszusprechen: Mason Bell. Mord. Zara wacht auf dem Boden auf, mit Bluterg ssen am Hals und einem Namen, der wie eine Warnung in ihrem Kopf widerhallt.
Am n chsten Tag wird Mason Bell tot aufgefunden. Die Stimme war die der S ngerin Amelia Rosette, die 1978 spurlos verschwand - und ihr Geist ist noch lange nicht fertig mit Zara. Mit der Hilfe ihres bersinnlich begabten Katers Specter und ihres skeptischen besten Freundes Nico ermittelt Zara in Amelias Verschwinden - und st t auf eine jahrzehntealte Verschw rung, in die die angesehensten B rger der Stadt verwickelt sind. Doch Kommissarin Moira Lin ist berzeugt: Zara ist entweder eine Schwindlerin - oder selbst Teil des Mordes.
Eine berzeugte Betr gerin soll einen echten Mord aufkl ren. Doch das Etwas, das sie aufgesp rt hat, k nnte beschlie en, dass sie als Gef n tzlicher ist als als Skeptikerin.