Masterarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Musikwissenschaft, Note: 5, Universit t Bern (Musikwissenschaft), Sprache: Deutsch, Abstract: Die Idee, den unter anderem finanziellen Erfolg von Mozarts Zauberfl te (UA 1791) auszunutzen, veranlasste Schikaneder, Textautor der mozart'schen Zauberfl te, eine Fortsetzung zu schaffen. Meinerseits bin ich Mitte 2012 in der damals neu publizierten Schikaneder-Biografie von Eva Gesine Baur auf die Nachfolgeoper gestossen, die, nachdem Mozart etwa 3 Monate nach der Urauff hrung seines letzten Werkes verstorben war, von einem anderen Komponisten, n mlich Peter von Winter, kom-poniert wurde. Ein zweiter Teil der Zauberfl te? Das schien mir interes-sant und auch nicht jedermann bekannt. Es zeigte sich dann im Rahmen der durchgef hrten Recherchen, dass Ende des 18. Jahrhunderts aber auch bis ins 20. Jahrhundert immer wieder versucht wurde, eine Fortset-zung der Zauberfl te zu schreiben. In der vorliegenden Arbeit konzentrie-re ich mich auf das Nachfolgewerk des urspr nglichen Textdichters, Emanuel Schikaneder, ohne allerdings andere Ans tze ganz ausser Acht zu lassen. Im August 2012 bot sich die Gelegenheit, die Oper von Schikaneder/Winter an den Salzburger Festspielen zu sehen. Der prim -re Eindruck war recht positiv, jedenfalls habe ich mich einen Abend lang sehr gut unterhalten. Die Musik gleicht, ohne bei der ersten Anh rung eine eigentliche Analyse durchzuf hren, derjenigen Mozarts sehr. Nicht selten finden sich jedoch ziemlich eindeutige Musikzitate aus der Zau-berfl te. Ist das Labyrinth nur ein Abklatsch des grossen Meisterwerks Mozarts oder handelt es sich doch um ein eigenst ndiges Werk? Eine eingehende Betrachtung schien mir jedenfalls durchaus lohnend.
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