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Paperback Das Konzept des Nichts in Anselm von Canterburys Monologion: Welche Bedeutung nimmt das Nichts in Anselms Argumentationsstruktur ein und wie gestaltet [German] Book

ISBN: 3668627800

ISBN13: 9783668627802

Das Konzept des Nichts in Anselm von Canterburys Monologion: Welche Bedeutung nimmt das Nichts in Anselms Argumentationsstruktur ein und wie gestaltet [German]

Studienarbeit aus dem Jahr 2017 im Fachbereich Philosophie - Theoretische (Erkenntnis, Wissenschaft, Logik, Sprache), Note: 1,3, Ruprecht-Karls-Universit t Heidelberg, Sprache: Deutsch, Abstract: In seiner um 1076 verfassten Schrift Monologion versucht Anselm von Canterbury anhand zahlreicher Argumente eine m gliche Herangehensweise aufzuzeigen, anhand derer man sich von dem berzeugen k nne, "was wir gemeint sind hierbei gl ubige Christen] von Gott und seiner Sch pfung notwendig glauben." Dies soll ohne jegliche Voraussetzungen geschehen, also ohne den Bezug zu bereits existenten sakralen Texten herzustellen, somit vollkommen frei von Pr missen. Um dieses Vorhaben umsetzen zu k nnen, bedarf es der entsprechenden Methodik, die Anselm verwirklicht, indem er sich ausschlie lich auf die Vernunft (sola ratione) als Quelle zum Erlangen von Erkenntnis bezieht. Hierbei stellen Glaube und Vernunft f r Anselm keine Gegens tze dar, vielmehr erweisen sie sich als vollkommen miteinander vereinbar. Ihr Unterschied besteht jedoch darin, dass im Gegensatz zum Glauben, der ein Geschenk Gottes ist, jeder Mensch von Natur aus mit Vernunft bedacht wird. Wenn daher auch eine Diskussion mit dem Ungl ubigen beziehungsweise Toren, wie er in Anselms Folgewerk, dem Proslogion, genannt wird, ber den Inhalt des Glaubens auf der Ebene des Glaubens nicht m glich ist, so ist sie es doch auf der Ebene der Vernunft, die jedem Menschen von Natur aus mitgegeben ist. Auf Grundlage der Vernunft thematisiert Anselm in seinem Werk Monologion so den Beweis der Existenz eines h chsten Wesens, die Bestimmung dieser h chsten Wesenheit und letztlich die Bestimmung des Menschen. Die Thematik, die Anselm in seinem Werk ausf hrt, ist gleichsam unweigerlich mit dem Nachdenken ber das Nichts verbunden. Stellt man sich n mlich die Frage, wieso berhaupt etwas existiert, warum nicht vollkommenes Nichts herrscht, wird bewusst, dass es sich dabei um die eine zentrale Frage handelt, die sich die Menschheit perman

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