Was hat es mit dem Ph nomen des musealen Meisterwerks auf sich? Und wie wirkt das Meisterwerk auf sein Museum zur ck? Auf welche Weise wird Kunst durch geschickte Pr sentation als Meisterwerk wahrgenommen, ja erhoben? An vier ber hmten Beispielen wird das Spektrum an Inszenierungsstrategien ausgelotet: die "Nike von Samothrake", die Kartons von Raffael, Michelangelos "David" und Rembrandts "Nachtwache". In einem wunderbaren Parforceritt durch drei Jahrhunderte Museumsgeschichte enth llt die Autorin, wie zeitgeschichtliche Vorstellungen die Inszenierung auf der musealen B hne bestimmen, wie Aufmerksamkeit dirigiert und Bedeutung gelenkt werden: von einer romantischen Idealprojektion ber den auratisch aufgeladenen Solit r im wei en Raum bis zum Meisterwerk als "Performer" und begehrenswertem Luxusobjekt.