Die im Common Law beheimatete informed consent-Doktrin erlangte in der zweiten H lfte des 20. Jahrhunderts auch in den kontinentaleurop ischen L ndern weit reichende Bedeutung. Kl rt der Arzt ber Nutzen und Risiken einer Behandlung nicht sachgerecht auf, kann dies eine straf- und zivilrechtliche Haftung zur Folge haben. Es werden eingangs die Hintergr nde, die verfassungsrechtlichen Bez ge sowie die Voraussetzungen eines informed consent erl utert. Die juristische Konstruktion des informed consent ist f r das sterreichische Recht insofern au ergew hnlich, als die Einwilligung bei Vorliegen eines Aufkl rungsmangels automatisch unwirksam ist. Geht man n mlich von der begr ndeten These aus, dass es sich bei der Einwilligung in medizinische Ma nahmen um eine rechtsgesch ftliche Willenserkl rung handelt, bed rfte diese nach den allgemeinen rechtsgesch ftlichen Regeln bei Verletzung der Aufkl rungspflicht der (gerichtlichen) Anfechtung. Anhand eines Rechtsvergleiches wird untersucht, ob Unterschiede im Irrtumsrecht des englischen und US-amerikanischen Common Law und der kontinentaleurop ischen Rechtsordnungen diese abweichende Behandlung erkl ren k nnen. Weiters wird unter Einbeziehung des Meinungsstandes er rtert, ob bzw wie weit das informed consent-Prinzip mit der sterreichischen Rechtsordnung vereinbar ist.
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