Was, wenn Zeit kein Fluss ist, sondern eine verstreute Substanz?
Nicht linear, sondern wie Salz ber Erinnerungen gestreut.
Das Grinsen der Leinwand ist kein Roman im herk mmlichen Sinn. Es ist ein Prosagem lde.
In fragmentierten Zeitr umen entfaltet sich die Suche nach einer Mutter, die im ersten Morgenlicht fortging, um Hausschuhe zu kaufen - und nicht zur ckkehrte. Gegenwart, Kindheit und Erinnerung berlagern sich, ohne klare Grenze. Figuren erscheinen und verschwinden wie Farbschichten auf einer Leinwand.
Ein b rtiger Mann mit einer Fl te.
Ein Junge namens Selim.
Ein Bild mit einem bergro en Kopf.
Eine Stra e aus hei em Asphalt.
Zeit wird hier nicht chronologisch erz hlt, sondern wie ein Geschmacksverst rker eingesetzt - mal sparsam, mal berw ltigend. Das Erz hlen selbst wird zur Bildfl che. Jede Szene ein Pinselstrich. Jeder Bruch eine bewusst gesetzte Leerstelle.
Dieses Buch richtet sich an Leserinnen und Leser, die poetische Prosa, Bewusstseinsstrom und fragmentierte Erz hlformen sch tzen.
Ein Roman, der nicht abgeschlossen wird - sondern im Kopf als Bild weiterlebt.