Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Soziologie - Arbeit, Beruf, Ausbildung, Organisation, Note: 1,7, Universit?t L?neburg (Institut f?r Sozialwissenschaften), Veranstaltung: Dienstleistungsgesellschaften, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Paradigmenwechsel der politischen und ?konomischen Diskussion Eine der ?ltesten paradigmatischen Begriffsbestimmungen ?konomischer G?ter setzt bei einer Unterteilung in produktive und unproduktive Arbeit und deren Erzeugnissen an. Adam Smith sah in der materialverarbeitenden Fabrikarbeit einen produktiven Prozess, welcher durch seine werteschaffende Wirkung zum Wohlstand der Nation beitr?gt. Smith ging damit einen Schritt weiter als die Physiokraten, welche den Wohlstand einzig als auf Grund und Boden basierend ansahen. Die Verrichtung von Diensten jedoch galt f?r Smith als unproduktiver Arbeitsprozess, da sich dieser nicht in einem stofflichen Gut materialisiere, das einen tausch- oder lagerf?higen Gegenwert besitze und auf der Inputseite nur menschliches Tun und keine stofflichen Dinge brauche. Dienstleistungen wurden unter dieser Perspektive nicht als eigenst?ndiger Bestandteil der ?konomie identifiziert und lediglich unter den Begriff der unproduktiven Arbeit subsumiert. J.B. Says Kritik an Smith' Handhabe der ?konomischen Arbeit und G?ter f?hrte zu einem erweiterten Paradigma, das auf einer Weiterf?hrung der Gedanken bez?glich der werteschaffenden Arbeit aufbaut: Wenn Smith ?ber den Wert des Bodens hinausgehend auch diejenige Arbeit, welche Werte an materiellen Gegenst?nden schafft, als produktiv und wohlstandsmehrend ansieht, warum sollte nicht auch Arbeit ohne stoffliche Grundlage und materielles Resultat als werteschaffend betrachtet werden? "Es gebe eben Produkte, deren Consumption im Augenblicke ihrer Sch?pfung erfolgt und die durchaus einen Tauschwert h?tten: Dies hei e ich ein immaterielles (k?rperloses) Gut." Marx greift diesen Gedanken bez?glich der Dienste sp?ter auf, wenn er beispielhaft die Ortsver?nderu
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