Studienarbeit aus dem Jahr 2020 im Fachbereich BWL - Wirtschaftspolitik, Note: 1,0, Hochschule f?r angewandte Wissenschaften M?nchen, Sprache: Deutsch, Abstract: In dieser Studienarbeit untersucht Dominik Stojkovic die beiden einflussreichsten Denkschulen der Geld- bzw. Schuldenpolitik. Vertreter der progressiven Schule, insbesondere Oliver Blanchard, argumentieren, dass eine strukturell hohe Staatsverschuldung kein gro es Risiko darstellt. Dem gegen?ber steht der konservative Ansatz, dessen prominentester Vertreter, Kenneth Rogoff, die Notwendigkeit des Schuldenabbaus proklamiert. Im Lichte der Corona-Schuldendebatte, die zu diesem Zeitpunkt in der Europ?ischen Union brandaktuell war, diskutiert der Autor die beiden gegens?tzlichen Ans?tze kritisch mit Bezug auf das Konjunkturpaket der Gro en Koalition. Stojkovic kommt zu dem Schluss, dass Blanchards Theorie, so schmeichelhaft sie auch sein mag, kein universeller L?sungsansatz ist. Die aktuellen Realzinsen f?r Staatsanleihen liegen in vielen L?ndern zwar tats?chlich unter dem realen Wirtschaftswachstum. Schulden sind jedoch nie ohne Risiko zu haben - auch nicht in Zeiten extrem niedriger Zinss?tze. Sie sind notwendig, um Volkswirtschaften aus Krisen zu f?hren, sollten aber immer gut ?berlegt aufgenommen und verantwortungsbewusst verwaltet werden, denn eine Patentformel f?r die optimale Schuldenquote gibt es nicht. Eine Arbeit, die auch ?ber die Corona-Krise hinaus ihre Aktualit?t beh?lt.
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