Leiden, Freiheit und Gerechtigkeit sowie die R tselhaftigkeit Gottes geh ren zu den gro en Themen menschlicher Existenz. Im Buch Hiob werden sie in ungeheurer Dichte poetisch reflektiert. Dabei spielen die an seiner Entstehung beteiligten Kreise mit den literarischen Traditionen des antiken Israel und des fr hen Judentums und bringen unterschiedliche Theologien kultischer, rechtlicher und weisheitlicher Herkunft in ein vielstimmiges Gespr ch. Der vorliegende Kommentar zeichnet dieses Gespr ch im Blick auf seine literarische Entstehung und seine Rezeption im fr hen Judentum und im fr hen Christentum nach. In die bersetzung und versweise Auslegung der einzelnen Kapitel des Hiobbuches sind Theodizeedichtungen aus der altorientalischen Umwelt ebenso einbezogen wie gyptische Weisheitstexte und philosophische Diskurse aus der griechischen und r mischen Umwelt des Alten Testaments. Einzelne Exkurse informieren zu anthropologischen, ethischen, mythologischen und theologischen Hintergr nden des Hiobbuches.