Die Markenpraxis leidet unter Hyperwettbewerb, hohen Marketingkosten und geringen Wirkungsgraden. Inga Ellen Kastens und Peter G. C. Lux setzen mit dem "Aushandlungs-Paradigma" den berf lligen Perspektivenwechsel im Markendenken um.
Sie belegen, dass die Bedeutungen einer Marke nicht "gemacht" werden k nnen, sondern gesellschaftlichen Aushandlungsprozessen unterliegen. Wirtschaftsakteure haben darauf weniger Einfluss, als angenommen wird. Sie gewinnen jedoch bisher unbeachtete, in Umsetzung und Wirkung einmalige Zug nge zum Marken-Publikum. Unternehmen werden durch das neue Markendenken zu glaubw rdigen Akteuren in den wichtigen gesellschaftlichen Diskursen unserer Zeit.