Studienarbeit aus dem Jahr 2016 im Fachbereich Theologie - Systematische Theologie, Note: 2,0, Universit t Osnabr ck, Veranstaltung: Systematische Theologie, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Ziel der vorliegenden Referatsausarbeitung besteht darin, kurz und pr gnant den Apostolikumsstreit zu skizzieren und im Anschluss daran die Stellung von Adolf von Harnack in Bezug auf den Apostolikumsstreit darzustellen. Als Grundlage wird zu Beginn der Ausarbeitung zun chst eine Begriffskl rung vorgenommen. Abschlie end wird die sich an das Referat anschlie ende Referatsdiskussion dargelegt und erl utert. Der sogenannte "Apostolikumsstreit" l sst sich am Ende des neunzehnten Jahrhunderts verorten. Der entstandene Konflikt befasste sich mit der theologischen Stellung des Apostolikums und dessen liturgische Relevanz insbesondere bei der Taufe und der Ordination. Im Laufe des neunzehnten Jahrhunderts entstand eine Gruppe liberaler Geistlicher, welche das apostolische Glaubensbekenntnis als zeitlich nicht mehr zutreffend darstellten. Sie stimmten berein, dass das Apostolikum ein Terminus l ngst vergangener Zeiten sei und die dort benannten Perspektiven nicht mehr vertreten werden k nnen. Besonders die Aussagen " ...]Jungfrauengeburt, H llenfahrt und leiblicher Wiederkunft Jesu Christi sowie der Auferstehung des Fleisches ...]" wurden als kritisch angesehen. Der Evangelische Oberkirchenrat und seine Anh nger sahen Kritik am Apostolikum als Anzweiflung des Glaubens und forderten eine Ausschlie ung der Betroffenen vom geistlichen Amt. Um dies besser durchsetzen zu k nnen wurde ein Mitbestimmungsrecht f r die Wahl der Angestellten, im Bereich der Professur des geistlichen Amtes, beantragt. Dies wurde jedoch durch einen Mehrheitsentscheid abgelehnt.
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