Die Schriftstellerin Agathe Nalli-Rutenberg (1838-1919), Tochter des Publizisten Adolf Friedrich Rutenberg, entwirft in diesem Buch, das viel mehr ist als Erinnerungen, ein anschauliches Bild des Lebens in den vierziger und f nfziger Jahren des 19. Jahrhunderts in Berlin. Eindrucksvoll beschreibt sie die Lebensumst nde und Sitten der Zeit in der b rgerlichen Mittelschicht. Von den Erlebnissen in ihrem pers nlichen Umfeld, etwa in der M dchenschule, den Freizeitbesch ftigungen, die damals neu aufkamen, wie das Turnen oder der Besuch von Gartenlokalen und Schwimmb dern und den j hrlichen Festen, erweitert die Autorin ihr Thema bis zur Stadtentwicklung und politischen Ereignissen wie der Revolution 1848. Sie schildert die h uslichen, wirtschaftlichen und beruflichen Verh ltnisse der Menschen, ja selbst die Ern hrung. In ihren kurzen Skizzen von einzelnen H usern Berlins oder der Umgebung au erhalb der Stadttore wird deutlich, dass die Stadt, in der Elektrizit t und Heizung Einzug halten, Zeitungen gegr ndet werden und politische Zirkel entstehen, ihr fast noch mittelalterliches Gepr ge verliert und u erlich wie gesellschaftlich in eine neue Zeit eintritt. Das letze Kapitel ist den Friedh fen Berlins und den dort ruhenden historischen Pers nlichkeiten gewidmet. Nachdruck der Originalausgabe von 1912.
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