In Essays, die gemeinsam von deutschen und russischen Historikern und Historikerinnen verfasst und durch reiches Bild- und Quellenmaterial illustriert sind, behandelt dieses Buch die wechselseitigen politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Zusammenh nge im europ ischen Rahmen vom Wiener Kongress bis zum Ersten Weltkrieg. Im Zentrum stehen die weitere Aufl sung der Sozialordnung des Ancien r gime in den europ ischen Revolutionen von 1830 und 1848, die nderungen im europ ischen Staatensystem durch den Krimkrieg 1853-1856 und die Einigung Deutschlands 1870/71, die Konsequenzen der industriellen und technologischen Revolution sowie die Entstehung eines industriellen Proletariats und das Problem seiner gesellschaftlichen Integration, das sich in Russland mit der ungel sten Bauernfrage verband. Diese Entwicklungen endeten in der Transformation des internationalen europ ischen Gleichgewichtssystems durch die imperiale Politik der Gro m chte, die in die europ ische Urkatastrophe des Ersten Weltkrieges f hrte.
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