Die digitale Revolution ist mit dem Versprechen verkn pft, die Selbstst ndigkeit des einzelnen Nutzers zu st rken. Der Aufstieg von kommerziellen Plattformen zur Koordination von Crowdarbeit stellt die G ltigkeit dieses Narrativs jedoch in Frage.
In Crowd-Design analysiert Florian Alexander Schmidt die Entstehungsgeschichte, Funktionsweise und Rhetorik solcher Plattformen. Der Vergleich von historischen Crowd-Diskursen und Visionen der Online-Kollaboration bildet den Ausgangspunkt f r eine kritische Betrachtung aktueller Auspr gungen von Crowdarbeit: Der Fokus der Studie liegt auf der Auslagerung von Designaufgaben unter Verwendung dieser Crowdsourcing-Plattformen. Grundlegenden Mechanismen, welche den Plattformbetreibern zur Motivation und Kontrolle der Crowds dienen, werden offengelegt.
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