Inhaltsangabe: Einleitung: Littleton in den USA, Bad Reichenhall in Bayern und zahlreiche andere F lle, in denen Jugendliche zu extremen Gewaltt tern wurden, haben im vergangenen Jahr 1999 die Gem ter der ffentlichkeit erregt. Und diese Erregung ausnutzend wurden durch verschiedenste Massenmedien, wie z.B. Boulevard-Magazine im Fernsehen - nicht nur auf Privatsendern - oder Printmedien, sei es Bild oder Spiegel, die Begriffe Jugendliche" - Gewalt" - Computerspiele" in einer Art miteinander verkn pft, das jeglicher Distanz und Objektivit t entbehrt und lediglich dazu geeignet ist, Eltern pubertierender Jugendlicher, die ohnehin in ihrem Kind in zunehmend ein R tsel sehen, weiter zu verwirren und zu ngstigen. Dabei sind wenige dieser Berichte (abgesehen von fehlender Objektivit t) so gestaltet, da man behaupten k nne, die Macher bes en ein ausreichendes Fachwissen im Bereich Computerspiele beziehungsweise P dagogik. Beispielsweise wird immer wieder das 1993 erschienene Doom von id-Soft als Negativbeispiel herangezogen, w hrend dieses gegen ber dem Ma an Brutalit t und Realismus das man in aktuellen Spielen findet geradezu harmlos wirkt, wenn auch das Spielprinzip gleich geblieben ist. Es ist durch entsprechende Spielszenen bzw. Screenshots relativ leicht bei unbedarften Lesern/Zusehern einen Schock bzw. Ekel oder Angst auszul sen, verst rkt wird das Ganze durch Interviews mit Psychologen etc. deren meist allgemein gehaltene Aussagen durch den Kontext der Berichterstattung in eindeutige Richtungen gedr ngt werden. Zurecht beschweren und verteidigen sich Computerspieler, leider jedoch begeben sie sich dabei gerne auf das Niveau ihrer Angreifer und werden entweder berhaupt nicht geh rt oder nicht ernst genommen. Das Bild des pickeligen, sich von Pizza und Cola-Light ern hrenden, lichtscheuen, menschenfremden und kontaktarmen Computerfreaks, das bereits Anfang der achtziger Jahre als bedrohliche Zukunftsvision wie der sprichw rtliche Teufel an die Wand gemalt w
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