Dies ist eine der wenigen umfassenden Monographien zur Philosophie der gro en Naturwissenschaft Chemie auf dem aktuellen Stand der seit etwa drei Jahrzehnten aufbl henden wissenschaftsphilosophischen Teildisziplin.
Es wird untersucht, wie die zentralen Aspekte Stofflichkeit, Analyse, Synthese, Kompositionismus, Potentialit t, Affinit t, Reaktivit t, Temporalit t, Atomismus, Individuen, Arten, Bindungstheorie, Unterbestimmtheit, und Pluralismus in der Chemie zusammenh ngen.
Die These wird vertreten, dass es der Chemie keinerlei Abbruch hinsichtlich ihrer wissenschaftlichen Bedeutung tut, sie mit Kant als "systematische" Kunst anzusehen. Vielmehr besteht sogar Anlass, sich mit einer gleichsam "metachemischen" Grundhaltung von den Unzul nglichkeiten herk mmlicher Wissenschaftstheorie zu l sen.
Das Buch ist die Bilanz von Bem hungen des Autors in der Chemiephilosophie in den genannten drei Jahrzehnten.