Leistungsorientierte Verg tungssysteme machen derzeit in den Medien vor allem negative Schlagzeilen. Grund sind exorbitante Bonuszahlungen an Manager, die in der ffentlichkeit auf breites Unverst ndnis sto en. Das Unverst ndnis ist umso gr er, wenn ein Bonus trotz offensichtlicher Erfolglosigkeit eines Unternehmens gew hrt wurde. Leistungsorientierte Verg tungssysteme umfassen jedoch nicht nur Bonuszahlungen f r Manager. Die Leistungsverg tung hat viele Erscheinungsformen. So bezeichnen Begriffe wie 'Provisionen', 'Boni', 'Stock Options', 'Tantiemen', 'Gratifikationen', 'Pr mien' usw. in der Regel Formen leistungsorientierter Verg tung. Das Grundprinzip ist bei allen Erscheinungsformen gleich: ein variabler Verg tungsanteil, dessen H he nicht ex ante feststeht, wird auf Basis eines Leistungskriteriums ausbezahlt, wenn ein bestimmtes Leistungsziel erreicht wurde. Mit Hilfe der Leistungsverg tung sollen Mitarbeiter vorrangig zu h heren Leistungen motiviert werden. Das Konzept entspricht der bekannten Idee des Akkordlohnes, die vor allem in der industriellen Produktion unter dem Einfluss des Taylorismus gro e Verbreitung fand. Die Frage ist nun, ob das Konzept der Leistungsverg tung problemlos auf alle T tigkeiten bertragen werden kann und welche Chancen und Risiken aus der Leistungsverg tung erwachsen. Diese Fragen sollen in diesem Buch betrachtet werden.
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