Es wird angenommen, dass der indische Subkontinent nach Norden ?ber eine riesige Tethys driftete und mit den verschiedenen eurasischen Bl?cken kollidierte, wodurch eine dazwischen liegende Tethys entlang der Indus-Tsangpo-Suturzone (ITSZ) geschlossen wurde. Im Westen wird die Naht entlang der Chaman-Verwerfung in der Region Belutschistan-Afghanistan vermutet, w?hrend im Osten, in Myanmar, ?ber den Arakan Yomas spekuliert wird, obwohl es keine Merkmale gibt, die in dieses Konzept passen. Geologische Beweise deuten jedoch darauf hin, dass es sich bei der Chaman-Verwerfung um eine Verwerfung handelt, die im Zuge der gegen den Uhrzeigersinn verlaufenden oroklinen Rotation des indischen Subkontinents entstanden ist, w?hrend die Indus-Tsangpo-Suturzone ein Grabenbruch ist, der in der Trias entstand. Die Grenze zwischen der indischen Platte und Myanmar sollte entlang Assam-Bangladesch verlaufen, so dass die Nahtstelle nicht in Myanmar liegen kann. Das Vorkommen ausgedehnter fluvio-glazialer Ablagerungen aus dem Karbon in Nordtibet und das Vorhandensein einer f?r Gondwana typischen Flora und Fauna sprechen eindeutig f?r die Kontinuit?t der indischen Halbinsel bis nach Nordtibet, da beide Teile des Pang?ums im Karbon waren.
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