Die Mutter ist die erste Welt, die ein Mensch betritt, und sie bleibt f r den Rest des Lebens die Folie, auf der alle sp teren Beziehungen ihre Form finden. C.G. Jung hat den Mutter-Archetyp als die m chtigste Figur der Seele beschrieben, m chtiger als jede Vaterfigur, weil sie fr her kommt und tiefer reicht.
Dieses Buch entfaltet Jungs Psychologie der Mutter in ihrer ganzen Spannweite: vom Mutterkomplex und seinen Erscheinungsformen bei Sohn und Tochter ber die archetypische Doppelgestalt der guten und der verschlingenden Mutter bis zur kulturellen Gro en Mutter, die in Mythen, Religionen und Tr umen unter immer neuen Masken wiederkehrt. Es f hrt durch die Jungsche Theorie, ohne in therapeutische Vereinfachungen oder spirituelle Mode abzugleiten.
Es zeigt, warum die ehrliche Auseinandersetzung mit der eigenen Muttergeschichte nicht eine Form der Schuldzuweisung ist, sondern der erste Schritt in die Individuation. Geschrieben f r gebildete Leserinnen und Leser, die in der Tiefe des Themas suchen, was die popul re Trauma-Literatur an der Oberfl che l sst.
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Psychology