Die aus verschiedenen Disziplinen stammenden Beitr ge fragen anhand der Rede ber Gewalt aus romanistischer, anglistischer, germanistischer, geschichtswissenschaftlicher und soziologischer Perspektive danach, ob die Figur des Intellektuellen im ausgehenden 20. und im beginnenden 21. Jahrhundert noch Relevanz in der und f r die Gesellschaft hat. Der Band thematisiert Standpunkte von Gesellschaftskritikern, Darstellungstechniken und Legitimationsstrategien der Rede ber Gewalt. Dabei werden rationale Analyse und sthetische Symbolisierung nicht als Gegens tze begriffen, sondern als komplement re Instrumente der gesellschaftlichen Beobachtung. Der Schwerpunkt liegt auf der Zeit zwischen 1968 und der unmittelbaren Gegenwart, geographisch stehen Konflikte in Europa, Lateinamerika sowie S d- und Zentralafrika im Zentrum.