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Paperback "Bizarrerie". Franz Schuberts Auseinandersetzung mit Ludwig van Beethoven [German] Book

ISBN: 3656436444

ISBN13: 9783656436447

"Bizarrerie". Franz Schuberts Auseinandersetzung mit Ludwig van Beethoven [German]

Examensarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Musikwissenschaft, Note: 1.0, Technische Universit t Dortmund, Sprache: Deutsch, Abstract: Obwohl Franz Schubert und Ludwig van Beethoven jahrzehntelang B rger derselben Stadt waren, ja sogar gemeinsame Bekannte hatten, sind sich beide augenscheinlich kaum begegnet. Selbst der oft erw hnte Besuch Schuberts an Beethovens Sterbebett ist umstritten. Berichten zufolge beobachtete Schubert nach einer Fidelio Auff hrung Beethoven aus der Ferne und mischte sich im Hause des Verlegers Steiner unter diejenigen, die den dort regelm ig einkehrenden Beethoven ber italienische Musik herziehend erleben wollten. Passend dazu bemerkt Beethovens Neffe Karl in dessen Konversationsheft, man lobe den Schubert sehr, man sage aber, er verstecke sich. Trotz seiner Scheu vor Beethoven war Schubert Zeit seines Lebens ein gro er Bewunderer der beethovenschen Kunst und umgekehrt wohl der Einzige unter den j ngeren Komponisten, den Beethoven anerkannt hat. Durch die Auff hrungen im Konvikt-Orchester war Franz Schubert schon fr h die M glichkeit gegeben, Werke Haydns, Mozarts und Beethovens kennen zu lernen. Vor allem Beethovens Werke machten dabei einen tiefen Eindruck auf ihn. Sein Freund Joseph von Spaun berichtet, dass Beethovens zweite Sinfonie "sein Entz cken auf das u erste steigerte", und nach einer Auff hrung der F nften Sinfonie soll der damals vielleicht achtzehnj hrige Schubert zu Spaun gesagt haben: "Heimlich im Stillen hoffe ich wohl selbst noch etwas aus mir machen zu k nnen, aber wer vermag nach Beethoven noch etwas zu machen?" Anhand dieses Ausspruchs werden zwei Dinge deutlich, die charakteristisch sind f r Schuberts Umgang mit Beethoven: Zum Einen seine Bewunderung f r Beethoven, zum Anderen die gro e Bedr ngnis, die er mit diesem Namen verbindet. Der Ma stab Beethoven l sst Schubert nicht mehr zur Ruhe kommen. War die Zeit vor 1813 noch mit relativ unbek mmertem Komponieren verbunden, so setzt bereits nach 1813 eine

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