Das Fehlen freien Willens entwürdigt den Menschen. Der Text belegt das Gegenteil. Dazu entwirft das Buch ein biophysikalisches Iterations-Modell.
Aus nüchterner Sicht der Biophysik ist es hohe Konzen-tration von spezifischen Neuronen, die das höchst physische Phänomen des Bewusstseins entstehen lässt. Voraussetzung dafür ist, dass "Vehemenz" des Denkens aufkommt. Bewusstsein ist kein Produkt der Evolution, sondern ein den Naturgesetzen a priori zugegebener Faktor. Der ist zwar beschreibbar, doch nicht erklärbar.
An die Stelle von "freiem" Willen rückt "optimierter" Wille: Das von Ererbtem und Erwor-benem geprägte Ich bestimmt das Han-deln und Denken in optimierter Weise, gemeinsam mit Einflüssen der Umwelt.
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