Eine systematische Neubewertung der transzendentalen Ph nomenologie Husserls vor der Folie aktueller Diskussionen in der Philosophie des Geistes steht unerachtet einiger neuerer Ann herungsversuche bislang aus. Die Arbeit lotet die M glichkeiten, aber auch die methodologischen Grenzen eines solchen Br ckenschlages aus. In detaillierten Analysen werden dabei gravierende konzeptuelle und metatheoretische quivokationen zwischen der ph nomenologischen und den (sprach-)analytischen bzw. kognitivistischen Modellen des Mentalen aufgekl rt. Kritisch fokussiert werden insbesondere repr sentationalistische Projekte der Naturalisierung des ph nomenalen und intentionalen Bewusstseins, neuere Selbstbewusstseinstheorien sowie Husserls Sonderstellung gegen ber der semantischen und geisttheoretischen Internalismus/Externalismus- und der Realismus/Anti-Realismus-Debatte.
Die Studie zeigt so das deskriptive und explanatorische Potenzial von Husserls Bewusstseinstheorie auf und pr sentiert die Ph nomenologie als ernstzunehmende Diskussionspartnerin nicht nur der Philosophie des Geistes und der Kognition, sondern auch der analytischen Sprachphilosophie und Erkenntnistheorie.
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