In diesem Buch diskutiert Margrete Sletteb die Forschungsergebnisse ihrer dreij hrigen Masterarbeit ber den Zusammenhang zwischen dem Jungschen Konzept der Individuation und der Transrationalit t. Im Mittelpunkt ihres Projekts steht die Erforschung von Dualismen durch eine Neuinterpretation von C. G. Jungs Theorie der Individuation im Lichte des Konzepts der Transrationalit t des Friedensforschers Wolfgang Dietrich. Sletteb beschreibt den Ausgangspunkt dieser Forschung als ihre pers nliche Motivation, Komplexe oder Spaltungen in ihrer eigenen Psyche zu heilen, um ihr Bewusstsein zu erweitern. Individuation ist, wenn wir Jung folgen, mit dem Prozess eines st ndig wachsenden Bewusstseins f r die Verbindung zu unserem Unbewussten verbunden. F r Jung besteht der Hauptkonflikt der Psyche zwischen dem Bewussten und dem Unbewussten. Jung bringt unsere Tendenz, die Welt als antagonistische Dualismen zu sehen, mit diesem Hauptkonflikt in Verbindung. Sletteb untersucht das Verst ndnis des Individuationsprozesses als ein vierdimensionales Modell zweier sich kreuzender Polarit ten, die in den vier Richtungen des K rpers - oben und unten, rechts und links - erlebt werden. Diese Vierheit repr sentiert die Dualit t von diesseitig/jenseitig und m nnlich-weiblich.
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