In " ber das Aussterben der Naturv lker" untersucht Georg Gerland die Gr nde f r das Verschwinden indigener V lker weltweit. Er argumentiert, dass das Ph nomen des Aussterbens dieser V lker nicht allein auf eine angebliche "Lebensunf higkeit" zur ckzuf hren ist, sondern auf eine Vielzahl von Faktoren, die sowohl physischer als auch psychologischer Natur sind. Gerland hebt hervor, dass Krankheiten, die durch den Kontakt mit Europ ern eingeschleppt wurden, eine entscheidende Rolle spielen. Diese Krankheiten, wie Syphilis und Pocken, haben verheerende Auswirkungen auf die indigene Bev lkerung, die keine nat rliche Immunit t dagegen besitzt. Dar ber hinaus f hrt Gerland an, dass die psychologischen Auswirkungen der Begegnung mit einer berlegenen Kultur zu einem Verlust des Selbstwertgef hls und der sozialen Struktur f hren k nnen, was das berleben dieser V lker weiter gef hrdet. Er betont, dass die kulturelle und soziale Disintegration, die durch den Kontakt mit den Europ ern verursacht wird, ebenso zum R ckgang der Bev lkerungszahlen beitr gt. Gerland pl diert f r eine differenzierte Betrachtung der Situation und fordert, dass die psychologischen und sozialen Aspekte bei der Analyse des Aussterbens indigener V lker st rker ber cksichtigt werden.
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