Eine Forderung der feministischen Kritik an die Philosophie ist aus historischen, pragmatischen und logischen Gr nden ihr Aufh ren. Das 'Ende der Philosophie', das der Feminismus fordert, ist ein Projekt der Aufhebung von 'Strukturen der Ungleichheit'. Die Ontologie als 'Erste Philosophie' handelt vom Seienden als Unver nderlichem. Diese Au ergeschichtlichkeit, aber auch die feministische Dekonstruktion formulieren eine Absage an eine transzendentalpragmatische Bedeutungstheorie, die im Buch als Teil einer kritischen Sozialontologie rekonstruiert wird. Bedeutungspermanenz ist dabei ein Schl sselbegriff zum Verst ndnis unseres ideengeschichtlichen Standpunktes. Das Buch kreist um drei Themen: Erstens geht es um ein Verst ndnis von Bedeutungen als andauernd; zweitens um das Problem, dass Bedeutungen Ungleichheit festschreiben; drittens um die Probleme der zeitgen ssischen Sozialontologie mit einer angemessenen Darstellung der Bedeutungspermanenz und ihrer Folgen.
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