Michail Bachtins Paradigma der Sprache und seine Theorie des Karnevals erschlie en die Romane von Robert McLiam Wilson und zwingen den Leser, Konzepte wie Identit?t und Wahrheit neu zu ?berdenken. Bachtins Philosophie des Romans passt besonders gut zu Wilsons Texten aufgrund der einzigartigen Position Irlands in den sp?ten 1980er und den gesamten 1990er Jahren. Dieser Zeitraum war zeitlich und r?umlich von einer extrem dichten sozialen Heteroglossie umh?llt. Das Lachen verbindet Wilsons scheinbar disparate Romane miteinander und der Karneval erm?glicht es den Lesern, diese konkurrierenden Darstellungen von Belfast als kompatibel zu betrachten. Ripley Bogle (1989) benutzt Metafiktion als Werkzeug, um die Aufmerksamkeit des Lesers auf M?glichkeiten zu lenken und uns von den strengen Klassifizierungen zu befreien, die wir als "richtig" zu akzeptieren konditioniert wurden. Eureka Street (1996) vermittelt den Kampf zwischen autoritativem und innerlich ?berzeugendem Diskurs, der das, was ist, von dem, was sein k?nnte, trennt. Bedeutung ist kontextabh?ngig, und Wilsons St?rke liegt in seiner F?higkeit, widerspr?chliche Erz?hlungen nebeneinander zu stellen, um zu veranschaulichen, wie Heteroglossie und Karneval das sprachliche Material st?ndig umarbeiten, um neue Bedeutungen zu schaffen.
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