Prall ist der Bauch und bereit zum Schlachtfest. Ungeniert lebt Dr. Engelmacher seine Gier nach schwangeren Frauen aus. Bestialischer ist selten ein Embryo aus dem Mutterleib gerissen worden Nicht immer h lt er sich dabei ans Lehrbuch. F rchte sein Skalpell wie seine Faust. Und bete zu einem finsteren Gott, dass er die Hose anbeh lt. Aus dem Keller seiner Privatklinik gibt es kein Entrinnen. H chstens als Fleischabfall. Denn auch die Schwestern sind in das dunkle Treiben eingeweiht.MENS INSANA IN CORPORE SANODer Knauf aber war mit Embryonenleder bezogen. F r gr ere Fl chen taugte dieses Material nicht. Doktor Engelmacher war kein K rschner, der aus Chinchillas einen Mantel schneidern konnte. So ein kleines Lebewesen, da war doch nichts dran. Weder Haut noch Fleisch. Der blutige Amateur glaubt vielleicht, man k nne einen F tus sch len wie eine reife Frucht, zum Beispiel eine Orange. S dfr chte hatten eine dicke Schale, die man leicht mit dem Messer l sen konnte. Bei einem Embryo musste man erst Arme, Kopf und Beinchen abtrennen. Dann konnte man den Rumpf filetieren. Dazu brauchte es Stunden mit zitternden Fingern. Und Kopfschmerzen von der Binokular-Lupe. Man hatte die H nde zum Arbeiten frei, doch um welchen Preis? Sp ter dann das Einlegen der H ute in Aluminiumsalze, auch als Alaun bekannt. Dadurch wurde das Leder steif und hart. Zur weiteren Verarbeitung musste es r ckgefettet werden. bertrieb man es, bekam man ein flattriges Ziegenleder. Gewiss anschmiegsam und f r eine Eichelkappe zum Schlafengehen geeignet. Mach das Licht aus, wenn du kommst. Engelmacher aber wollte ein festes Leder. So wie er es vom Armaturenbrett seines Wagens gewohnt war. Dazu h tte ein nahezu ausgebr teter S ugling die Haut lassen m ssen. Derart exquisite St cke waren selten, und erzielten unter Sammlern H chstpreise. Doktor Engelmacher betrieb einen regen Handel im Darknet. Aus Nabelschn ren machten sie G rtel und Hosentr ger. Hirnschalen taugten als Aschenbecher oder Pfeifenst nder. Man konnte sie mit Bonbons f llen und aus ihnen naschen.
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