La , Sylvia, die reine Gluth, So mir entz ndet Geist und Blut, Dich, Liebste, nicht zum Zorn bewegen. Wer kann vor deinen Augen stehn Und unentbrannt von dannen gehn, Wenn sich des Geistes Trieb will regen? Nicht falle doch der Meinung bei, Da reine Liebe S nde sei, Die Gott in unser Herz geschrieben, Die selbst sein Mund im Paradies In uns mit unserm Athem blies, Der uns geboten hat, zu lieben. Soll meine Liebe S nde sein, So wisse, da dein sch ner Schein Zu dieser S nde mich getrieben, Und glaube, da die kluge Welt F r leibliche Geschwister h lt Die Sch nheit und den Trieb, zu lieben. Drum folg' ich der Natur Gebot; Ich bin kein Stein und auch kein Gott, Ich mu in deinen Flammen brennen. Mir ist gefesselt Geist und Muth; Drum will ich auch des Herzens Gluth Vor Gott und dir nur frei bekennen. Hier ist mein demuthvolles Herz, So sich verband, in Lieb' und Schmerz Mit gleicher Andacht dir zu dienen. Nimm, Sylvia, das Opfer hin, La Augentrost in deinem Sinn, Vergi meinnicht im Herzen gr nen
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