Fachbuch aus dem Jahr 2016 im Fachbereich Geschichte - Sonstiges, Sprache: Deutsch, Abstract: Gegen Ende des 10. Jahrhunderts begann der Proze der Herausl sung der St dte aus dem Landbezirk, in dem sie bis dahin lagen. Sie bildeten einen eigenen Gerichtsbezirk unter einem Stadtrichter, der vom Stadtherren eingesetzt wurde. Vertreter des Stadtherren war der Vogt oder Schulthei . Die Mehrzahl der Bewohner der St dte war von dem Stadtherren oder von anderen adligen Grundherren personenrechtlich abh ngig (H rige, Zensuale, Ministeriale), die Freien in der Minderzahl. 1184-88 best tigte Kaiser Barbarossa Privilegien, die f r die Entwicklung des St dtewesens und der b rgerlichen Freiheiten wichtig waren. So verbriefte er das Recht der pers nlichen Freiheit den Bewohnern von L beck und Bremen. Um die siebziger Jahre des 12. Jahrhunderts begann auch im Norden des Reiches das Zeitalter der St dtegr ndungen stlichder Elbe, nachdem L beck 1158 das zweite Mal gegr ndet worden war, Rostock folgte 1218. Durch Z lle, Steuern und andere Einnahmen flossen den Landesherrenerhebliche Geldeinnahmen aus ihren St dten als Tr gern der neuen Geldwirtschaft zu. Und die St dte stellten einen erheblichen Teil der milit rischen St rke ihres Landesherren. Bei jeder Stadtgr ndung wurde ein schon bew hrtes Stadtrecht bernommen oder vom Stadtherren eines bestimmt. Das lteste Stadtrecht war das Soester von 1150, welches zum Teil in das L becker von 1227 und 1236 integriert wurde, neben welchem noch das Magdeburger von 1181 bestand, alle waren weit verbreitet. Unter Willk rrecht verstand man das Recht, die inneren Angelegenheiten selbst durch Verf gungen ordnen zu d rfen, wobei das Gemeindemitglied durch seinen Eid zur Einhaltung der Willk ren (Kohre) gebunden war. Die hoheitlichen Rechte betrafen die an den Stadtherren bergegangenen k niglichen Regalien von Zoll und M nze, das Befestigungsrecht sowie das Milit rwesen und die Verf gung ber Einnahmen aller Art. Die hohe Gerichtsbarkeit behi
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