Die Einf hrung zu den drei r mischen Dichtern aus der Epoche des (vormals Octavian genannten) Kaisers Augustus (35 v. Chr.-14 n.Chr.) behandelt drei der bedeutendsten Autoren nicht nur der Antike, sondern der Weltliteratur. Auf eine Einleitung, in der die literatursoziologischen Voraussetzungen f r die Entstehung der einzelnen Werke dargestellt sind, folgt je ein Gro kapitel, das einen leicht fasslichen berblick und die exemplarische Analyse ausgew hlter, immer wieder gelesener Texte enth lt.
Bei Vergil liegt der Schwerpunkt auf seinem "aufsteigenden" Dreischritt von der Hirtenpoesie ber das Lehrgedicht mit dem Thema "Landbau" zum Nationalepos Aeneis. Horaz wird in der Vielfalt seiner lyrischen Textsorten betrachtet, in denen das poetische Ich des Dichters virtuos ein faszinierendes Rollenspiel mit Bezug auf die augusteische Gegenwart und auf Moralphilosophien, vor allem die Epikurs, inszeniert. Bei Ovid ist zu zeigen, wie die spezifischen Gattungselemente seines Erstlingswerks, der Liebeselegien, gro e Werke, z. B. die Metamorphosen, ja sogar seine Exildichtung pr gen. Immer wieder wird der Blick auf das reiche Nachleben gelenkt. Jedem der vier Abschnitte sind ausf hrliche Literaturangaben beigegeben, die zur Vertiefung anregen.