Die Bedingungen des Aufwachsens im Migrationskontext sind in Deutschland sowohl in Wissenschaft als auch in der Praxis durch eine ethnozentrische Au ensicht gepr?gt. Daher ist die Bewertung famili?rer Verbundenheit, sozialer Mobilit?t, sozialr?umlicher Realit?t und muslimischer Religiosit?t kritisch zu hinterfragen. Der Band untersucht die famili?re Verbundenheit als begr?ndete Reaktion auf die Lebenswirklichkeit von Migrationsfamilien, die soziale Mobilit?t vom "Bildungsaufstieg" isoliert und ihr die transnational aufgespannte famili?re Anerkennungsstruktur entgegenh?lt. Enttarnt wird die sozialr?umliche Segregation als konstruierte Wirklichkeit. Dieser Konstruktion setzt die Autorin durch ein "Doing-Plural-Communities" ein Konzept der gelebten Diversit?t entgegen.