Das ist es, was man kauft. Nicht das Geld.
Das Geld kriegt man nie."
Ein Wettb ro mit kaputtem Ventilator. Eine Nachtschicht zwischen Duschvorh ngen. Ein Leihhaus, in dem eine wertlose Uhr jeden Monat vierzig Euro bringt.
In drei ig Geschichten erz hlt Kevin Friedewald von Menschen, die niemand auf dem Zettel hat: Kassierer und Nachtportiers, Putzfrauen und Lkw-Fahrer, Trinker mit und ohne Zahl am Handgelenk. Sie verlieren beim Pferderennen, am Automaten, in der Ehe. Sie reden nicht viel.
Aber manchmal teilt einer sein Leberwurstbrot. Manchmal zieht einer heimlich einen Stecker. Manchmal reicht ein Nicken ber die Stra e, um drei Uhr nachts.
Lakonisch, trocken, ohne Pathos und mit einer leisen Z rtlichkeit f r alle, die nie gewinnen und trotzdem wieder aufstehen.