Die Bezeichnung "Mittelalter" stammt aus der humanistischen Tradition: Nach Petrarca wurde die leuchtende r mische Epoche von einer dunklen abgel st. Von einer Epoche zwischen Ausgang der Antike und dem Beginn der Neuzeit. Die Relation von Glauben und weltlichem Wissen war f r die Christen vom 1./ 2. Jahrhundert an konflikttr chtig. Dieser Konflikt schien mit den Formulierungen von Tertullian, Boethius und Isidor von Sevilla erst mal geregelt zu sein. Doch die L sung war metastabil, sie konnte, und wurde, durch eine aufregende Neuentdeckung aus dem Gleichgewicht gebracht. Eine solche "Neuentdeckung" war die bersetzung der Logik und der naturwissenschaftlichen Schriften des Aristoteles und der Kommentare des Averroes dazu. Der von dieser "Neuentdeckung" induzierte Diskurs war facettenreich: Erfasste Fragen der Ethik, der Logik, der Anthropologie und der Kosmologie allgemein. In einem ersten Abschnitt interessiert uns das Verh ltnis Glaube und Vernunft allgemein. Der zweite Abschnitt behandelt den Diskurs um die einzelnen Zweige der Wissenschaften im Mittelalter und die Entwicklung der experimentellen Methoden als eine Quelle f r wissenschaftliche Aussagen Dieser zweite Abschnitt behandelt auch die Technik und die Kunst.
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