Aus der geistigen Erbmasse der r mischen Sp tantike entstanden zwei Religionssysteme: das kaiserzeitliche Christentum und der Islam. Beide haben ihre spezifischen Probleme mit der Rezeption des vorgefundenen "Wissens der Alten" und mit den weltlich umtriebigen τέχναί/artes. Beide Religionssysteme bilden spezifische atechnische Attraktionsbereiche: Diese k nnten wir in der christlichen Tradition mit dem augustinischen Terminus "civitas dei" charakterisieren (Kapitel V). Die aktuelle Diskussion zeigt, dass die wichtigsten Ereignisse und Daten der muslimischen Geschichte selbst unter den Gebildeten offensichtlich wenig bekannt sind. So brauchen wir, bevor wir die "Einstellungen zu den artes" untersuchen, einen differenzierenden Blick f r die bedeutendsten Normen und Str mungen in der muslimischen Geisteswelt. Die Auseinandersetzung mit der geistigen Erbmasse der Antike hat von den drei Zweigen der artes die Wissenschaften und die Philosophie ganz anders erfasst als die produktiven Techniken und die k nstlerische Gestaltung. Leitend war das Bild von der Urgemeinde.
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