Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Soziologie - Arbeit, Beruf, Ausbildung, Organisation, Note: 1,3, Universit t Trier, Veranstaltung: Proseminar: Industrielle Beziehungen im L ndervergleich, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Arbeitsbeziehungen in Deutschland, also die generellen Beziehungen zwischen Arbeitgeber- und Arbeitnehmerseite, sind gekennzeichnet durch ein "duales System", welches einerseits innerbetriebliche und andererseits berbetriebliche Mitbestimmungsrechte beinhaltet. Die "innerbetriebliche Mitbestimmung" erm glicht es den Arbeitnehmern, sich "besonders an den sozialen, personellen sowie wirtschaftlichen Entscheidungen" zu beteiligen. N heres hierzu ist in dem so genannten Betriebsverfassungsgesetz von 1972 sowie in dem Montan-Mitbestimmungsgesetz (1951) und dem Mitbestimmungsgesetz von 1976 geregelt. "Tarifvertragsbeziehungen" bezeichnen in diesem Zusammenhang die zweite S ule der Arbeitsbeziehungen: Es sind dies die (meist berbetrieblichen) Beziehungen zwischen Gewerkschaften und Arbeitgeberverb nden, welche unter den Namen "Tarifvertragspartner" bzw. "Tarifparteien" zusammengefasst werden. Die vorliegende Arbeit nennt die rechtlichen Grundlagen f r die genannten Beziehungen (2.), stellt die erw hnten Parteien n her vor (3.) und erl utert ihr Zusammenspiel beim Abschluss von Tarifvertr gen (4.). Die Punkte 5. und 6. zeigen auf, welche Arten von Tarifvertr gen es im Einzelnen gibt und welche Funktionen diese jeweils haben. Der abschlie ende Punkt 7. setzt sich kritisch mit einer Art der Tarifvertr ge auseinander, genauer: mit Verbandstarifvertr gen, besser bekannt unter dem Namen "Fl chentarifvertr ge". Hier sollen die Vor- und Nachteile zu "Firmentarifvertr gen" gegen bergestellt werden.
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