Der Text konzentriert sich auf die Beziehung, die zwischen den verschiedenen tonalen Zentren besteht, die in Bachs Chor?len in Dur-Tonalit?t auftreten. Er geht von der Idee aus, dass es einen dialektischen Prozess gibt, der das Geschehen in den einleitenden Phrasen, wo ein tonaler Konflikt zwischen Tonika und Dominante auftritt, mit den Durchf?hrungsphrasen und mit den Schlussphrasen koh?rent in Beziehung setzt. Die Idee ist zu zeigen, wie sich dieser tonale Konflikt entwickelt und in der entwickelten Zone (interne Phrasen) aufl?st, wo er normalerweise zu T?nen nahe der Tonika und der Dominante moduliert wird. Dieser Bereich wird als argumentativer tonaler ?bergang bezeichnet, da es der Raum ist, in dem die konfligierenden Tonarten ihre Argumente (tonal) darlegen und den Konflikt aufl?sen, um in den Schlussphrasen zur Ausgangstonart zur?ckzukehren. Die Wahl dieses Repertoires impliziert die Tatsache, dass der cantus firmus der Chor?le einen Ursprung vor der Zeit Bachs hat und daher Merkmale aufweist, die es nicht immer erlauben, die tonalen Prozesse zu vollziehen. Der Komponist musste also komplizierte Entscheidungen treffen, um auf eindringliche Weise jene tonale Aufl?sung auszudr?cken, die in jedem Choral, in dem der tonale Konflikt auftritt, enthalten sein muss.
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