Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Soziologie - Klassiker und Theorierichtungen, Note: 2,0, Technische Universit?t Dresden (Soziologie), Veranstaltung: Luhmann Lekt?ren, Sprache: Deutsch, Abstract: "Kann Gesellschaft angemessen begriffen werden, wenn man sie mit Hilfe biologischer Erkenntnisse konstruktivistisch als autopoiesisches, sinnhaftes Kommunikationssystem begreift?" Alle Komponenten dieser Frage werden auf den vorliegenden Seiten vorgestellt und auf er?rternde Weise diskutiert. Betrachten wir nun die Architektur der Luhmannschen Theorie f?llt es schwer eine Antwort zu finden. Sicher ist es eine erkenntnistheoretisches Problem, welches sich uns in den Weg stellt. Wie real sind Systeme wirklich? Kann Kommunikation fassbar unabh?ngig vom Menschen begriffen werden? Und ist es im Sinne der Soziologie als Wissenschaft, soziale Ph?nomene unabh?ngig vom Individuum zu untersuchen? Gesellschaft kann sicherlich als autopoietisches sinnhaftes Kommunikationssystem begriffen werden, allerdings besteht auch immer die M?glichkeit das es auch anders begriffen werden kann. Der Standpunkt des Beobachters ist ausschlaggebend f?r eine treffende Definition. Die Theorie Sozialer Systeme bereichert die Soziologie um ein Weiteres Werkzeug oder anders ausgedr?ckt um ein weiters Zimmer in ihrem Hause. Eine Theorie, welche sich los l?st von vorgegebenen Denktraditionen, um ihren eigenen Weg zu gehen. Die Theorie Sozialer Systeme sollte so wie sie entstand, durch Osmose interdisziplin?rer Theorien, selbst ein Teil neuer Osmosen sein. "Osmosen, die noch so dick ummauerte Theorien durchdringen." (Zitate aus: Luhmann, Niklas: Autopoiesis, Handlung und kommunikative Verst?ndigung, Zeitschrift f?r Soziologie, Jg. 11, Heft 4, Stuttgart Oktober 1982, S. 366.)
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