WILLKOMMEN IM GEW CHSHAUS DER SCHMERZENIhr muss schon ein St ck fehlen, um sein Herz zum Pochen zu bringen. Nicht alle Frauen sind mit einem perfekten K rper auf die Welt gekommen. Doch man kann ihnen helfen. Mit sanften Worten und tiefen Schnitten. Manfred ist G rtner von Beruf, und wei mit einer Heckenschere umzugehen. Frauen degradiert er auf das Niveau von Pflanzen, und beschneidet ihre jungen Triebe. Bizarre Pflanzenerotik verschmilzt mit Verst mmlung in ihrer sch nsten Form zu einer einzigartigen, noch nie dagewesenen Form der Perversion.STUMPFI SEINE LIEBLINGSHUREManfred verstaute den Rollstuhl im Laderaum seines Transporters und gab sich erst zufrieden, als sie sicher neben ihm sa , und kein Riemen oder Gurt sie dr ckte. "Es macht dir auch keine Umst nde?" "Mach dich nicht kleiner als du bist. Ich werde dich ausf hren wie eine K nigin." "Lass mich zahlen. Sonst ist es mir peinlich." "Du erg tzt mich schon mit deinem Anblick. Lass deine Geldb rse stecken." "Warum machst du das?" Eine gute Frage. Keiner ihrer Freier spendete ihr so viel Aufmerksamkeit. An aufrichtige Liebe glaubte Stumpfi genauso wenig wie an ehrlich gemeinte Sympathie. Weil alle Welt in ihr nur einen Kr ppel sah. "Lass mich dich einfach verw hnen, okay? Weil du meine G ttin bist." Bei ihrem Lieblingsitaliener stellte niemand Fragen, wenn ein Mann seine amputierte Hure ausf hrte. Oder wie ein Mensch ohne Arme sein Essen verzehren mochte. Ob er ein L tzchen brauchte oder sich frei vom Rumpf weg blamieren wollte. "Ich kann das nicht " "Doch, du kannst das." Stumpfi weinte. Sie hatte keine Arme, eine Serviette in die Augen zu reiben oder ein Taschentuch. Manfred bestellte ihr Spaghetti. Nicht um sie zu qu len, zumindest nicht bewusst. Er wollte sehen, wie sie sich an dem unm glichen Hauptgericht abm hte. "Mach es wie ein Hund." "Das ist nicht fair. Der hat vier Beine." "Und du nicht eines. Geh mit dem Mund an den Teller ran. Du brauchst nur zu schl rfen. Die Nudeln rutschen von ganz allein in deine Kehle." Knallrot wurde sie. Alleine zuhause robbte sie auf St mpfen durch die Bude. Erf llte die W nsche ihrer Kunden wie eine unbesch digte Frau. In aller ffentlichkeit aber sch mte sie sich ob ihrer Behinderung. "Muss ich wirklich?" "Ich wische dir das Kinn mit der Serviette sauber." "Wirklich?" "Ich besch tze dich. Niemand kann dir etwas antun." Sie brauchte das. Jemand der ihr versicherte, dass alles normal w re. Wenn sie ihr Haupt ber den Teller neigte und die Nudeln schl rfte. Angrenzende Tische wendeten sich vor Ekel ab, nur Manfred nicht. Der seine sexuelle Befriedigung daraus zog. "Schmeckt es dir, mein Schatz?" "Sie starren mich an." "Weil sie neidisch sind. Wie es jemand mit einer derart limitierten Physis schaffen kann, sein Essen zu genie en wie jedermann." "Du dem tigst mich." "Falsch. Ich sch tze dich vor abf lligen Blicken." Manfred genoss seine Lasagne, wie Stumpfi ihre Spagetti genoss. Nudel um Nudel verschwand in ihrem Schlund. Irgendetwas machte sie falsch. Dass sie sich immer noch sch mte. W hrend sie ihren Magen f llte. "M chtest du eine Nachspeise? Sie machen hier ein phantastisches Tiramisu." "Bring mich nur nachhause. Nirgendwo anders m chte ich hin." "Dein Wunsch ist mir mir Befehl." Manfred hegte keinen Hintergedanken. Aber er streichelte ihre Extremit ten, als er ihr ins Auto half. Alleine h tte sie es nie hinbekommen. Manfred fuhr sie heim. Ohne einen Kaffee zu erwarten oder andere Gef lligkeiten. Einfach weil er sie gernhatte. "Du warst nett zu mir." "Weil du es verdienst." Er half ihr ins Bett. Sie hatte den Abend ohne ihre Prothesen bezwungen. Wie er es von ihr erwartet hatte.
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