Ein Mann lebt ein Leben, das funktioniert.
Er arbeitet, er h rt zu, er sagt die richtigen S tze.
Alles l uft. Alles ist gut.
Nach dem Tod seines Vaters beginnen diese S tze ihre Wirkung zu verlieren. Routinen tragen nicht mehr. Gespr che klingen hohl. Die Floskeln, die einmal beruhigt haben, verlieren ihren Halt.
Ein Goldfisch stellt Fragen.
Keine klugen. Keine tr stenden.
Nur solche, die man lange nicht mehr gestellt hat.
Alles gut ist ein literarischer Roman ber Anpassung, Wiederholung und die stillen L gen des Alltags. ber ein sicheres Leben - und dar ber, was es kostet, diese Sicherheit nicht mehr zu brauchen. ber Trauer, die nicht laut ist. ber Leere, die nicht gef llt wird. Und ber den Moment, in dem man aufh rt, an sich vorbeizuleben.
Dieser Roman richtet sich an Leserinnen und Leser, die leise B cher m gen. B cher ohne Aufl sung, ohne Heilsversprechen, ohne falsche Tr stung. Ein Buch f r Menschen, die sp ren, dass "Alles gut" manchmal nur ein Satz ist - und trotzdem weiterleben.