Nach umfangreichen Reparaturen und einigen weiteren Upgrades wirkt die Izanami inzwischen mehr wie eine w tende Bulldogge im All als wie ein elegantes Forschungsschiff. Weder Lieke noch ihrer Crew* gef llt dieser schleichende Wandel. Aber friedliche Routinemissionen sind im Exonautenprogramm inzwischen ungef hr so selten wie echtes Kalbfleisch im angeblichen Wiener Schnitzel.
Die k rperlichen Wunden der letzten Mission sind verheilt. Die psychologischen Nachwirkungen nicht. Trotzdem wird die Crew schon wieder auf eine heikle Mission geschickt: Ein neuentdecktes ASA hat beim ffnungsvorgang die Schweine-Drohne zerst rt. Also, streng genommen nicht das ASA selbst, sondern ein Strom aus Asteroiden, der daraus hervorschoss. Der Auftrag klingt trotzdem simpel: Tor ffnen, den Gesteinsbrocken ausweichen, den Erstsprung berleben.
Captain Vos und ihre Crew schaffen genau das.
Und landen in einem der Menschheit g nzlich unbekannten Doppelsternsystem mit gleich zwei Sonnen, deren Gravitationsm hle einen unschuldigen Planeten zermalmte und nun einen beinahe endlosen Strom aus Asteroiden ausspuckt.
Doch sie sind nicht allein.
Neben weiterer ASAs befindet sich noch ein zweites Schiff im System. Eines, das aussieht, als w re es direkt aus einer alten Star-Trek-Serie herausgeschnitten worden.
Elegant.
Schnell.
T dlich.
Zwei Schiffe. Zwei Kapit ne. Und kein Platz f r Fehler.
Als s mtliche Kommunikationsversuche scheitern, kippt die Lage. Selbst die hochger stete Izanami ist ihrem unbekannten Gegner kaum gewachsen. Was folgt, ist kein normales Gefecht, sondern ein t dliches Katz-und-Maus-Spiel zwischen zwei Kommandanten, die beide nur ein Ziel haben: ihre Crew lebend nach Hause zu bringen.
Egal, was es kostet.
Ein Duell auf Leben und Tod beginnt.
*) Die beinahe vollst ndig genesene Lieutenant Commander Nyasha Okezie bildet hier nat rlich die einzige Ausnahme. Sie sch tzt die verbesserte Panzerung und liebt die neuen Waffen. Aber hey, das war zu erwarten.