Und brig blieb allein die Stille. Den Lack abgeschlagen wie ein Blechkaninchen an der Kirmes, stand eine Frage aufrecht im Raum: Was bringt einen gerade mal Halbw chsigen dazu, sich den Schulrucksack mit Waffen vollzustopfen und das Leben dutzender Unschuldiger auszul schen?Sofort griffen die Medien das Thema auf, suchten nach S ndenb cken und schnellen Erkl rungen. Posthum wurden Gewaltspiele und die Familie verantwortlich gemacht; die gramgebeugten Gesichter der Eltern vor die Kamera gezerrt. Aber war es wirklich so einfach?Drehen wir das Rad der Zeit einmal zur ck. Begleiten wir Achim S. auf seinem letzten Weg, der in einem blutigen Massaker m ndete. Lernen seinen durch Mobbing gezeichneten Alltag kennen.SCHNAPP SCH SSE"Vor Lachen verzerrte Gesichter. Finger, die auf ihn zeigten. Stumpfes Onanieren bis es nur noch wehtat, und kein M del, was ihn aus seiner Einsamkeit erl sen wollte. Das dumpfe Br ten, die Einsamkeit. Abende im Wohnzimmer, wo nur der Fernseher bl hendes Leben verspr hte. Achim kannte die halbe Welt, sie kam nicht zur T r, aber zum Bildschirm hinein. Trotzdem blieb er alleine. Versuche, sich anzupassen. Sich einzugliedern. Jeden Mist mitzumachen, blo um den Pest(kreis) zu durch] brechen. Die dem tigende Szene im Schullandheim, als sie ihm ihren=Stempel auf dr ckten. Sein ganzes Leben, eine An=einander=ke#ttung von Dem tigungen, niedertr chtig noch bis in den letzten Winkel. Er hatte den Krieg nicht begonnen. Die Staubkorn=Nachmittage im Sch tzenverein, die im Nachhinein wie die Proben vor der Generalauf: {f hrung wirkten."
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