Abbotsford ist mehr als ein Haus. Es ist ein gelebter Traum aus Stein, Holz und Erinnerung - errichtet von einem Mann, der wie kaum ein anderer Literatur, Geschichte und Landschaft miteinander zu verweben verstand: Sir Walter Scott.
Dieses Buch erz hlt die Geschichte von Abbotsford nicht als blo e Bau- oder Besitzchronik, sondern als lebendige Biografie eines Ortes. Es folgt Scott von den ersten tastenden Schritten am Tweed ber die leidenschaftliche Sch pfung seines "Schlosses" bis zu den letzten, stillen Tagen, in denen Abbotsford zum Zufluchtsort eines gebrochenen, doch unbeugsamen Geistes wurde. Zugleich ffnet es den Blick auf das Leben in und um Abbotsford: auf Freundschaften und Dienerschaft, Feste und Arbeit, Ruhm und berforderung, Besucher aus aller Welt und die stille Treue einfacher Menschen.
Mit literarischer Sensibilit t, historischer Genauigkeit und einem feinen Gesp r f r Atmosph re zeichnet das Buch das Portr t eines Mannes, dessen Fantasie ganze Welten schuf - und eines Ortes, der selbst zur Legende wurde. Abbotsford erscheint hier als Spiegel seines Erbauers: romantisch, eigenwillig, gro z gig, widerspr chlich und zutiefst menschlich.
Ein Buch f r Liebhaber der Literaturgeschichte, f r Freunde Schottlands - und f r alle, die wissen m chten, wie eng ein Leben und ein Ort miteinander verwoben sein k nnen.
Tausende von Menschen aus allen Teilen der Welt besuchen Abbotsford j hrlich. Die Pilgerfahrt zu diesem Heiligtum des Grenzlandes nimmt nicht ab und wird es auch in Zukunft nicht. Scotts Name und der von Abbotsford sind in der Zuneigung der Menschen berall und jederzeit gewiss.
Es ist kaum n tig, daran zu erinnern, dass Scott auf beiden Seiten seines Hauses mit dem Grenzland verbunden war - der "k hnen, b sen Grenze" einer Zeit, die gl cklicherweise l ngst vorbei ist. Er w re h chstwahrscheinlich selbst ein R uber gewesen und noch dazu einer seiner namenlosen Barden, wenn er gelebt h tte, bevor das Grenzland den Geist der modernen Zeit zu sp ren bekam. Als Nachkomme von Wat of Harden, verbunden mit dem besten Blut des Grenzlandes und mit jeder Phase seines Lebens, die vom Gef hl des Grenzlandes gepr gt ist, h tte die Geschichte keine Schwierigkeiten, Sir Walter Scott als den repr sentativsten Grenzbewohner zu bezeichnen, den die Welt je gesehen hat.